Psycho-physiognomische Sinne
Neben den Wahrnehmungssinnen des allgemeinen Sprachgebrauchs - Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen - unterscheiden wir in der Profil-Diagnose nach dem Discover People-System insgesamt 67 weitere Sinne. Diese Sinne geben differenziertere Auskunft über persönliche Fähigkeiten.
Hierzu zählen beispielsweise der Ordnungssinn, der Orientierungssinn oder der Sinn für Zahlen.
Diese Vielfalt wird den Leser, der sich mit Psycho-Physiognomik bisher noch nicht näher befasst hat, sicherlich überraschen, da er die Identifizierung solch spezieller Eigenschaften und Fähigkeiten wohl kaum für möglich hält.
Ein Blick auf die Hirnforschung erleichtert hier das Verständnis. Wir wissen inzwischen, dass sich eine Vielzahl von Fähigkeiten und Eigenschaften genau definierten, teilweise sehr kleinen Gehirnarealen zuordnen lassen. Diese Ausprägungen sind nicht nur am Gehirn selbst, sondern auch an der Innen- und Außenseite des Schädels erkennbar.
So wie sich die Akupunktur das Wissen zunutze macht, dass bestimmte Akupunkturpunkte insbesondere am Kopf mit den Körperorganen korrespondieren, so kennt die Psycho-Physiognomik sehr viele Verbindungen und Wechselwirkungen zwischen bestimmten Gehirnregionen und den korrespondierenden Kopfarealen. Das Gehirn steuert nicht nur die körperlichen Funktionen eines Menschen, sondern wirkt auch als Zentralinstanz für die geistigen und seelischen Vorgänge. So haben wir mit der Kenntnis der genannten Verbindungen die Möglichkeit, von den Einzelmerkmalen des Kopfes bzw. von einer Kombination derselben auf geistige Fähigkeiten und Talente sowie auf seelische Grundstrukturen zu schließen.
Die Kenntnis und präzise Deutung dieser Sinne ist die hohe Kunst der Psycho-Physiognomik und erfordert viel Übung.


